top of page

Der Weg zu einer freien Trauung – so läuft er in der Regel ab

  • theresahoelzer
  • 3. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Mai

Hi ich bin Theresa und darf Paare als Traurednerin im Chiemgau, München und Berchtesgaden am schönsten Tag ihres Lebens begleiten. Eine freie Trauung ist eine persönliche Zeremonie, die unabhängig von Kirche oder Standesamt stattfindet. Sie stellt die Geschichte des Paares in den Mittelpunkt und kann sehr individuell gestaltet werden. Da viele Paare in der Hochzeitsvorbereitung überrollt sind, was sie erwarten kann, habe ich euch hier eine Übersicht zusammengestellt.

Traurednerin mit Traumappe

1. Unverbindliches Kennenlernen

Am Anfang steht meist ein unverbindliches Kennenlerngespräch, häufig online oder in einem Café. Dabei geht es vor allem um folgende Fragen:

  1. Passt die Art der Traurednerin oder des Trauredners zum Paar?

  2. Fühlt sich das Paar gut aufgehoben?

  3. Stimmen Erwartungen, Stil und Rahmenbedingungen überein?


In diesem Gespräch werden erste Fragen zu Ablauf, Dauer, Kosten und möglichen Inhalten der Zeremonie geklärt. Danach kann das Paar in Ruhe entscheiden, ob es die Zusammenarbeit wünscht.


2. Terminreservierung

Entscheidet sich das Paar für eine freie Trauung mit einer bestimmten Person, wird der Hochzeitstermin verbindlich reserviert. Das Paar erhält in der Regel eine Bestätigung und einen Überblick über die nächsten Schritte.

Ab diesem Zeitpunkt steht die Traurednerin oder der Trauredner als Ansprechperson für Fragen rund um die Zeremonie zur Verfügung.


3. Persönliches Traugespräch

Das ausführliche Traugespräch ist das Herzstück der Vorbereitung. Dafür wird meist ein längerer Termin von zwei bis drei Stunden eingeplant.

Typische Themen sind:

  • Kennenlernen und gemeinsame Geschichte des Paares

  • wichtige Stationen und Wendepunkte in der Beziehung

  • Werte, die dem Paar wichtig sind

  • Wünsche an Ton und Stimmung der Trauung (humorvoll, ruhig, emotional, locker …)

  • besondere Personen, die eingebunden werden sollen (z.B. Kinder, Familie, Freund:innen)

In diesem Gespräch entsteht ein tiefes Bild des Paares, auf dessen Grundlage die Zeremonie gestaltet wird. Alles Besprochene wird vertraulich behandelt und nur so verwendet, wie es für das Paar stimmig ist.


4. Planung der Zeremonie

Auf Basis des Traugesprächs wird der Ablauf der freien Trauung geplant.

Mögliche Elemente sind zum Beispiel:

  • Einzug und Begrüßung

  • Erzählung der Liebesgeschichte

  • Einbindung von Kindern, Familie oder Freund:innen

  • persönliche Worte oder Beiträge von Gästen

  • ein Ritual (falls gewünscht)

  • Ja-Wort und Ringtausch

  • Auszug

Der Ablauf wird immer mit dem Paar abgestimmt.


5. Ausarbeitung der Rede

Anschließend wird die Rede für die freie Trauung geschrieben.

Ziel ist, dass sich das Paar in der Rede wiedererkennt.


6. Der Tag der freien Trauung

Am Hochzeitstag ist die Traurednerin rechtzeitig vor Ort, prüft die Gegebenheiten und bespricht letzte Details. Während der Zeremonie führt sie durch den Ablauf.


Was eine freie Trauung ausmacht

Typisch für freie Trauungen sind:

  • Individualität: Ablauf und Inhalte werden auf das Paar zugeschnitten.

  • Gestaltungsfreiheit: Ort, Zeit, Rituale und Sprache sind frei wählbar.

  • Emotionalität: Die persönliche Geschichte des Paares steht im Mittelpunkt.

  • Unabhängigkeit: Die Zeremonie ist nicht an eine bestimmte Konfession oder Institution gebunden.


So entsteht eine Trauung, die sich für das Paar stimmig anfühlt – und für alle Beteiligten zu einem besonderen, erinnerungswürdigen Moment wird.


Ich liebe es gemeinsam diese Zeremonien zu gestalten. Schaut doch gerne auf meiner Homepage vorbei und vereinbart ein unverbindliches Kennenlernen. Ich freue mich auf Euch!




 
 
 

Kommentare


bottom of page